Archiv
24.05.2013, 09:27 Uhr | Marc Degen
„Intelligente IT-Lösungen sind im Gesundheitswesen gefragt“
Tenhumberg mit Spahn MdB bei d.velop AG
Gescher. Gemeinsam mit Bernhard Tenhumberg besuchte der Bundestagsabgeordnete Jens Spahn (CDU) die d.velop AG. Spahn, der auch gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist, interessierte sich vor allem für die Einsatzmöglichkeiten moderner IT in Krankenhäusern. 
„Wir sind eines der größten IT-Unternehmen im westlichen Münsterland mit insgesamt 13 Standorten in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich“, stellte Vorstand Mario Dönnebrink das Unternehmen vor. Gesteuert werde die Unternehmensgruppe vom Hauptsitz in Gescher, an dem über 280 Mitarbeiter tätig seien. „Das westliche Münsterland ist das Silicon Valley Deutschlands mit einer hohen Anzahl an erfolgreichen IT-Start-Ups. Es lohnt sich, hier zu investieren, weil die richtigen Leute schon da sind“, so Dönnebrink weiter. Deshalb plane man, einen großen IT-Campus zu errichten, an dem neben den eigenen Mitarbeitern auch diejenigen von Partnerunternehmen und Zulieferern angesiedelt werden sollen.
Spahn zeigte sich insbesondere an IT-Lösungen für die Gesundheitswirtschaft interessiert: „Ich glaube, bezüglich Vernetzung und intelligenten IT-Lösungen können wir im Gesundheitsbereich noch einiges nachholen.“ Insbesondere die Schnittstellen zwischen Ärzten, Krankenhäusern und Rehaeinrichtungen seien aus seiner Sicht das Problem. „Wenn hier Informationen verlorengehen oder nicht weiter gegeben werden, dann geht das auch zu Lasten der Patienten“, so Spahn weiter. Dönnebrink stellte Spahn die neue, cloudbasierte Software FOXDOX vor und führte aus, dass d.velop in den letzten Jahren 70% der gesetzlichen Krankenversicherung mit Software ausstatten und so einige Erfahrung im Gesundheitswesen sammeln konnte. „Ich glaube, viele Krankenhäuser haben im stressigen Alltag einfach nicht die Zeit, sich mit der Modernisierung ihrer IT auseinanderzusetzen. Da ist man dann eher froh, wenn die mal reibungslos läuft“, erklärte der Vorstand. Anders sei es bei Unikliniken, wo aufgrund von befristeter Ausschreibung von Fördergeldern die Bereitschaft zur Veränderung höher sei. 


Bild (v.l.n.r.): 
Nico Bäumer, GF d.velop Ambifox GmbH
Mario Dönnebrink, Vorstand Vertrieb & Marketing d.velop AG
Bernhard Tenhumberg MdL
Jens Spahn MdB
Daniel Gebing, GF d.velop Ambifox GmbH
Christoph Pliete, Vorstandsvorsitzender d.velop AG